Eine visuelle Flut des Bewegtbilds rollt in diesen Tagen über ganz Berlin und zieht die Menschen in das Zentrum der Stadt. Alles strömt zum roten Teppich, dem Herzen der Berlinale, dem Potsdamer Platz. Die Tickets sind restlos ausverkauft. Aber Berlin wäre nicht Berlin, wenn es keine Alternativen gäbe. Die Netzreporter machten sich deshalb gestern auf den Weg zur „Berlinischen Galerie“ und ließen sich von Experimental-Filmen berieseln. Kostenlos wurden den Besuchern hier 10 verschiedene Video-Art-Filme aus verschiedenen Ländern gezeigt. Filme, die uns aus den „normalen“ Sehgewohnheiten reißen, die uns verwirren aber ebenso beeindrucken. Grüne Lichteffekte, ungeschönte Tonaufnahmen, künsterlisch-freie Kameraführung – fernweg von totgesehenen Hollywood-Aufnahmen.
Unser Résumée: Neben dem ganzen Trubel der Berlinale, war der Ausflug in die „Berlinische Galerie“ inspirierend. Leicht skurril und exzentrisch mit einer kleinen Dosis Freigeist, bevor es in das wirbelnde Showbiz des roten Teppichs geht.
Ein Bericht von den Netzreporterinnen Mona Hofmann, Deborah Beuerle & Katja Tröndle


