Ist es nicht unfair, wenn man als Juror auch eigene Arbeiten einreichen darf? Netzreporterin Tanja Praschak fragt Juror und Fotograf Dietmar Henneka nach seiner Meinung.
Coming soon!
Foto von Netzreporter Andreas Baier.
Ist es nicht unfair, wenn man als Juror auch eigene Arbeiten einreichen darf? Netzreporterin Tanja Praschak fragt Juror und Fotograf Dietmar Henneka nach seiner Meinung.
Coming soon!
Foto von Netzreporter Andreas Baier.
Der Moment, auf den die Kreativ-Branche gewartet hat: Die Jury hat ihre Sieger gekürt. Über 6.700 Arbeiten wurden an zwei Tagen diskutiert und bewertet, in etwa so viele, wie im letzten Jahr. Die Überraschung: Die Jury vergab 15 Mal Gold, fast doppelt so viele, wie 2010.
Noch eine Überraschung hatten die Juroren parat: Nach einjähriger Pause gab es wieder einen Grand Prix-Sieger. Er ging an die Online-Kampagne Save as WWF der Hamburger Agentur Jung von Matt.
„Die Kreationen sind mutiger geworden, risikobereiter. Die Krise hat die Kreativbranche verlassen“, sagte Jochen Rädeker während der Bekanntgabe der Gewinner. Insgesamt vergab die Jury mehr Preise, als im Jahr zuvor. Es gab 73 mal Silber, 131 mal Bronze und 237 Auszeichnungen.
Da ein und die selbe Arbeit in mehreren Kategorien eingereicht und somit auch mehrfach ausgezeichnet werden kann, hat die Jury ihre Top 5 des ADC-Festival 2011 gekürt. Das Ranking ergab sich aus der Anzahl von erreichten Punkten.
Jetzt aber Schluss mit den trockenen Zahlen. Schluss mit der Warterei! Hier sind alle Gold-Gewinner.
1)
Gewinner: Mercedes Benz Transporter „Meister vs. Meister“
Agentur: Scholz & Friends
Kategorie: Dialogmarketing > Dialog Crossmediale Kampagnen
2)
Gewinner: ENTEGA Erneuerbare Energie „Der Stromfresser“
Agentur: DDB Tribal Group
Kategorie: Out-of-Home > Nicht-Klassisch
3)
Gewinner: Hornbach „Wieviel Wahnsinn steckt in Dir (‚Faces‘)?“
Agentur: HEIMAT Berlin
Kategorie: Film > TV/Kino Einzelspot
4)
Gewinner: Multipack „Hidden Heroes“
Agentur: Matthias Schulz
Kategorie: Digitale Medien Craft > Motiondesign
5)
Gewinner: WWF „Save as WWF“
Agentur: Jung von Matt AG
Kategorie: Digitale Medien > Online-Werbemaßnahmen
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And last but not least, die übrigen Gold-Gewinner:
Gewinner: BMW M3 Coupé „Die BMW Lightwall ‚Reflexion‘ „
Agentur: Serviceplan
Kategorie: Out-of-Home > Klassisch Einzelmotiv
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Gewinner: Arctic Paper „Munken Cube“
Agentur: JUNO
Kategorie: Design > Produtkdesign
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Gewinner: Transmediale.11 „Response:ability“
Agentur: ruddigkeit corporate ideas
Kategorie: Design > Corporate Design
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Gewinner: LemonAid Jahresbericht 2010 „Der fairste Jahresbericht der Welt“
Agentur: Jung von Matt AG
Kategorie: Literatur > Berichte
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Gewinner: Konzerthaus Dortmund Saisonfilm 2010/2011 „Konzertmilch“
Agentur: Jung von Matt AG
Kategorie: Media
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Gewinner: Modern Music School „Tannenbaum“
Agentur: Grabarz & Partner
Kategorie: Audio > Radio Einzelspot
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Gewinner: Ferrari „Coppa die Sicilia“
Agentur: Jack Rouse Associates
Kategorie: Film > Kurzfilme/Sonderformate für Bewegtbild
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Gewinner: Amnesty International „Death Penalty“
Agentur: TBWA Paris
Kategorie: Film > TV/Kino Einzelspot
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Gewinner: BIONADE „Frage im Raum“
Agentur: Kolle Rebbe GmbH
Kategorie: Out of Home > Klassisch Kampagne
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Gewinner: ZEITmagazin „Mon Dieu! Depardieu!“
Agentur: Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG
Kategorie: Editorial > Print/Einzelleistung
Foto von Netzreporter Andreas Baier.
Von Nachwuchs zu Nachwuchs. Die Netzreporter gratulieren den Siegern der Junior Days, denn zum ersten Mal wurden 2011 die begehrten Nägel auch an die Junioren verliehen: Es gab 7 mal Gold, 24 mal Silber und 36 mal Bronze.
Die Auszeichnung Student des Jahres ging gleich an zwei Personen: Florian Friedrich Dünzen und Alke Marianne Scherrmann von der Hochschule für Fernsehen und Film München für ihren Film Lada Niva: Roscosmos Edition I-III.
Talent des Jahres darf sich ab sofort Christian Rolfes von der Fachhochschule Düsseldorf nennen, für sein Fotografieprojekt andandand.net.
Den Titel Junior des Jahres ergatterte Eva Stetefeld von Ogilvy Frankfurt mit der Kampagne Initiative Money for Music / Kopiert ruhig weiter für Rolling Stone.
„Das war ein fantastischer, sehr starker Jahrgang, dessen Qualität sich durchaus mit den Profis messen kann“ – Dickes Lob von Stephan Vogel, dem Verantwortlichen der ADC Junior Days.
Auf zu Teil zwei mit Chuck Porter auf unserer Dolly-Bar. Netzreporterin Luana Carina Knipfer wollte wissen, was sie mitbringen muss, um mit dem Jury-Chairman Hand in Hand arbeiten zu dürfen. Ganz einfach: „Talent, brain, passion, curiosity and experience“. Na, wenn’s weiter nichts ist!
An der Kamera waren die Netzreporter Mareen Fischer und Willi Weissenburger dabei; Dolly-Chauffeur war Lukas Bausch.
„Art and commerce are always in bed together“. Beim ADC-Kongress gab der britische Sänger Donovan sein ganz eigenes Beispiel für Kreativität zum Besten.






























Die Kreativunternehmen Saatchi & Saatchi, Turntablewerber, Pictorion Das Werk, Lofttonstudios, AS & S Radio sowie Nusoul veranstalteten eine sweete Get-together-Party im Nusoul. Style: Get Red Cat.
Fotos von unseren Netzreportern Marianne Hilschmann, Ester Krevskaja und Andreas Baier.
Oberbürgermeisterin Petra Roth hat am Freitag die Besuchertage eröffnet. Ein Thema bei den Eröffnungsreden war Frankfurt als kreativste Stadt Deutschlands. hFMA Netzreporterin Tanja Praschak hat nachgefragt.
Weitere Netzreporter im Team: Willi Weissenburger an der Kamera.


Letztes Jahr sorgte das Kondomkleid von Andra Stritter und Karolina Zgodzinski auf dem AIDS-Ball der AIDS-Hilfe Wiesbaden für Gesprächsstoff. Nun bewegt besagtes Outfit auch die Gemüter der ADC-Festival-Teilnehmer in die richtige Richtung: Als klar strukturierte Kommunikation im Raum von den Konzeptspezialisten eindeutig identifiziert, erfreut es sich in seiner gesellschaftlichen Relevanz auch auf dem ADC-Festival eines breiten Zuspruchs. Davon zeugt ebenfalls eine weitere Bildstrecke, die wir hier noch veröffentlichen werden.
Fotografiert von Netzreporterin Marianne Hilschmann.
Seit 2009 ist Jochen Rädeker Vorstandsvorsitzender des ADC. Als einer der wenigen Designer in einer Horde von Werbern hatte er sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, aus dem Club der Werber den Club der Kreativen zu machen. Im Gespräch mit Netzreporterin Gloria Kison verrät er, was er erreicht hat.
Warum will eigentlich jeder diesen Nagel? Und was passiert, wenn man ihn gewonnen hat? Und die wichtigste aller Fragen: Wo bewahrt Sieger von Welt die glänzenden Schätze auf? Willy Kaussen, mehrfacher Nagel-Gewinner im Jahr 2010, verrät im Interview mit Netzreporterin Sandra Müller, worauf es wirklich ankommt.
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Sandra: Willy, im letzten Jahr hast du mit deiner damaligen Agentur für den Skoda-Werbespot „Glasmusik“ gleich zweimal abgeräumt: Silber und Bronze. Wie kamt ihr auf die Idee?
Willy: Das Ladevolumen eines Kofferraums wird immer in Litern gemessen und das wollten wir mit den Gläsern darstellen.
Sandra: Und der Inhalt der Gläser ergab exakt die Literzahl des Kofferraums?
Willy: Das bleibt das Geheimnis der Werbung. Glaub einfach nur das, was dir gefällt.
Sandra: Reicht man denn jedes Jahr etwas ein? Also Hauptsache: Einreichen, einreichen?
Willy: Man reicht natürlich nur Arbeiten ein, von denen man sich Chancen verspricht. Eine Einreichung kostet ja schließlich auch ein bisschen was.
Sandra: Und jede Einreichung kostet einzeln?
Willy: Ja! Das machen die bestimmt, weil sie die Halle bezahlen müssen. Ich glaube, die war nicht günstig.
Sandra: Wie ist denn das Gefühl, einen Nagel zu gewinnen?
Willy: Erst ist es Freude, dann ist es Genugtuung und dann ist es ein tierischer Ansporn, es nochmals zu tun. Weil man das Gefühl ja nicht einmal haben will, sondern möglichst oft. Möglichst jährlich. Möglichst im Abo. Aber ein Abo gibt’s ja leider nicht.
Sandra: Und wie ist das, mit dem Silber-Nagel ganz knapp am Gold vorbeizuschrammen?
Willy: Ganz ehrlich, es ist ganz egal, ob du Silber hast. Keiner merkt sich das. Die Leute merken sich Ideen; die Leute merken sich Besonderheiten. Das ist wie bei dem Spiel Frankreich gegen Italien bei der WM 2006. Wenige wissen, wie das Spiel genau ausgegangen ist. Aber man erinnert sich an Zidanes Kopf-Stoß. Und daran wirst du dich auch in 100 Jahren noch erinnern, weil es eben heraussticht.
Sandra: Also spielt es eigentlich gar keine Rolle, ob man ausgezeichnet wird oder nicht?
Willy: Doch, also in dem Moment spielt es natürlich eine Rolle. Da ist es ein himmelweiter Unterschied, ob Bronze oder knapp Silber. Man trinkt dann gerne mal ein Bierchen mehr aus Frust. Aber wichtig ist, dass die Leute sich erinnern. Sachen bleiben nicht im Kopf, weil sie Gold gewonnen haben, sondern weil sie einfach herausragend sind. Das wirklich Doofe an den Nägeln ist allerdings, dass sie im Regal herum rollen. Also muss man eine Dose haben, wo man sie reinsteckt.
Sandra: Wie viele Nägel stecken denn schon in deiner Dose?
Willy: Da muss ich mal zählen…..7, 8…? Jedenfalls viele…aber da ist noch Platz für andere.
Sandra: Und wie viele goldene?
Willy: Vom ADC noch keiner. Aber man muss ja immer ein Ziel vor Augen haben, das ist ja das Schöne!
Sandra: Vor der Auszeichnung steht ja bekanntlich die Arbeit. Was sind denn die Grundvoraussetzungen, um in der Branche erfolgreich zu sein?
Willy: In gewisser Weise eine Art Geltungsdrang, sehr viel Neugier und natürlich Ehrgeiz. Das ist sogar wichtiger als Talent. Denn Leute, die Talent haben, ruhen sich sehr schnell darauf aus und sagen: „Ich kann das schon, ich bin so toll“. Aber wenn du ehrgeizig bist, bist du auch nicht mit der ersten Idee zufrieden, die aus deiner Birne kommt.
Sandra: Und du hast alle diese Eigenschaften?
Willy: Natürlich, so wie alle hier! (lacht) Nein, aber ich habe zum Glück Erfahrung, weil ich schon lange dabei bin. Ich habe schon viele Sachen erlebt, wo man sagt: „Was war das denn?“. Das stumpft dann so ein bisschen ab, und das macht einen auch ein bisschen gelassener.
Sandra: In jeder Branche gibt es Höhen und Tiefen. Was war denn für dich dein schlimmster und dein schönster Auftrag?
Willy: Also das Schönste ist, wenn man was macht, mit dem man sich voll und ganz identifizieren kann. Wir verkaufen ja keine Produkte, wir machen sie schmackhafter. Und es ist wesentlich brutaler, für ein schlechtes Produkt gute Werbung zu machen, denn das kommt dem Produkt alles andere als zugute: Die Erwartung wird zu hoch, und es wird noch viel schneller zu Boden krachen, als wenn du für ein gutes Produkt schlechte Werbung machst. Ein gutes Produkt mit schlechter Werbung geht immer noch, weil das Produkt an sich gut ist. Andersrum ist es tödlich.
Sandra: Was ist denn der größte Fehler, den man in der Branche machen kann?
Willy: Alles glauben, was einem der Interview-Partner sagt. (lacht) Nein, ich denke, es wird viel über Werbung gesprochen, aber sie wird nicht verstanden, weil einfach zu viel und zu lange gelabert wird. Mache ich ja gerade auch, ich laber auch ohne Ende. Einfach mal reduzieren, auf das, was man eigentlich sagen will. Oder wie wir es auf BILD getextet haben: Wer etwas Wichtiges zu sagen hat, macht keine langen Sätze.
Sandra: Willy, vielen Dank für das Gespräch.
Ausgezeichnet wurde Willy Kaussen 2010 mit der Agentur Leagas Delaney Hamburg, heute arbeitet er bei Scholz & Friends.
Das Foto machte Netzreporterin Jessica Nickel
Chuck Porter im Netz der Netzreporter – ein waschechter Porsche-Fan auf unserer Dolly-Bar. In Teil 1 der Interview-Reihe plaudert der Jury-Chairman über die Geheimnisse seiner Coolness und die Suche nach dem Humor der Deutschen.
Das Interview führte Netzreporterin Luana Carina Knipfer; an der Kamera waren Mareen Fischer und Willi Weissenburger dabei; Dolly-Chauffeur war Lukas Bausch.
To be continued…
Netzreporterin Tanja Praschak im Gespräch mit ADC-Geschäftsführerin Susann Schronen: Was gab es alles zu tun die letzten Tage? Und was bedeutet der Goldene Nagel für sie? Uns hat sie es verraten.
Weitere Netzreporter im Team: Willi Weissenburger an der Kamera und Svenja Trautmann in der Redaktion.
Seit 45 Jahren schon gibt es den ADC. Jedes Jahr werden Arbeiten zur Bewertung eingereicht. Bei der Vielfalt ist es schwierig, die Juroren mit den eigenen Arbeiten zu überzeugen. Worauf es ihnen ankommt, und wie man sich doch durchsetzt – Netzreporter Lukas Gehner hat sich für uns umgehört.



Chuck Porter nahm sich für das Gespräch mit Luana Carina Knipfer viel Zeit. Zunächst wollte er einfach nicht auf dem beweglichen Stuhl Platz nehmen: «People who sit are the people who die!» war seine Begründung. Dann aber, nach einer kurzen Bedenkfrist, erinnerte er sich vermutlich seiner eigenen Sterblichkeit – und setzte sich doch. Die Interviewfahrt durch Halle 5 des Frankfurter Messegeländes konnte beginnen. In Kürze steht der editierte Mitschnitt hier im Blog.
Das Netzreporter-Team: Luana Carina Knipfer, Mareen Fischer, Lukas Bausch, Jessica Nickel, Yvonne Schulze, Ester Krevskaja, Prof. Rüdiger Pichler, Prof. Günther Klein.
Die Fotos sind von den beiden Netzreportern Marianne Hilschmann und Andreas Baier.
Wer kennt das nicht: Eine Kamera, viele Menschen, ein Foto – eine organisatorische Herausforderung. Schon das alte Klassenfoto brachte so manchen Fotograf an seine Grenzen. Doch was passiert, wenn über 300 Jury-Mitglieder auf ewig festgehalten werden sollen? Die Antwort: Chaos. Und doch ist es gelungen. Ein Klick. Die Jury steht.
Vom Making Of des Gruppenfotos, über den Roten Teppich bis hin zu den Leibspeisen der Kreativen, das alles seht ihr im Video.
Für euch zusammengebastelt haben das Video die Netzreporter Luana Knipfer, Miguel Grätzer und Willi Weissenburger an der Kamera, Gloria Kison und Johanna Grolig in der Redaktion und Michael Mladek und Patrick Pardella im Schnitt.
Netzreporter Lukas Gehner hat sich auf die Suche nach Juroren gemacht und erste Statements eingeholt: Wie kreativ sind wir? Alle waren sich einig: Mit der Werbebranche geht es aufwärts!
Die Jury tagt – streng geheim. Und doch, zwischen Bewertungs-Stress und Feierabend ist uns Vorstandsmitglied Hans-Peter Albrecht ins Netz gegangen. Mit Netzreporterin Sandra Müller spricht er über die Jury-Arbeit, Nachwuchs-Förderung und den Umgang mit Kritik.
Hergehört und aufgepasst! Die Netzreporter berichten nicht nur über die Ausstellung des ADC sondern sind auch beim unglaublich vielfältigen Kongress-Angebot dabei. Schneller, als die Polizei erlaubt, erfahrt Ihr per Live-Tweet, was die Referenten so von sich geben. Am besten gleich unseren Twitter-Stream abonnieren und immer auf dem neusten Stand sein!
Selbstredend nehmen wir anschließend auch den einen oder anderen Redner ins Kreuzverhör.
Reinschauen lohnt sich also, denn wir berichten über alles, was nicht niet- und nagelfest ist!
Ein Gespräch mit besonderem Tiefgang führte unsere Netzreporterin Sandra Müller mit dem ADC-Vorstandsmitglied Hans-Peter Albrecht. Wir dürfen gespannt sein!
Das Netzreporter-Team: Mareen Fischer, Lukas Bausch, Sandra Müller, Prof. Rüdiger Pichler, Prof. Günther Klein und Roland Blum.
Foto von unserer Netzreporterin Jessica Nickel.









Ein spannendes Ereignis stand um 15:30 am gestrigen Tag für uns Netzreporter auf dem Programm: Ein Besuch im Organisationsbüro des ADC-Festivals sowie ein anschließendes Gespräch mit Susann Schronen, der Geschäftsführerin des ADC Deutschland.
Das Interview des Filmteams erscheint noch heute auf unserem Netzreporter-Blog. Ein fast minütlicher Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Und sei es auch nur, um sich in bereits gelesene Artikel nochmals zu vertiefen. Doppeltgemoppelt hält bekanntlich besser!
Von den filmenden Netzreportern waren dabei: Tanja Praschak, Svenja Trautmann, Willi Weissenburger und Prof. Günther Klein.
Alle Fotos von Netzreporterin Ester Krevskaja.
Es ist passiert: Die Jury des diesjährigen ADC-Kongresses unter dem Vorsitz von Chuck Porter hat sich in Frankfurt am Main zusammengefunden. In Halle 5 des Messegeländes sind sage und schreibe 325 Juroren ab sofort im Dienste der übergeordneten Kreativitätsfindung unterwegs. Sie haben sich mit über 9.000 eingereichten Arbeiten intensiv auseinanderzusetzen. Den Gewinnern dieser Mammutsichtung winken herrliche Preise: Schöne, lange Nägel in den attraktiven Vorzugsfarben Bronze, Silber – und natürlich auch Gold.
Foto von Andreas Baier
Die letzten Vorbereitungen sind gelaufen. Das Moderationsstudio steht, die heiligen Bloghallen sind geöffnet und die Schnitträume warten auf heißes Material. Doch bis dahin gab es viel zu tun. Gar nicht so einfach, sich zu entscheiden, welche Farbe wir im Studio wollen und wie unsere Interviewpartner wohl am besten sitzen. Wie das Studio genau aussieht, verraten wir allerdings noch nicht. Als kleine Appetizer haben wir für Euch allerdings schon ein paar Schnappschüsse vom Aufbau und der Atmosphäre in der großen Halle gesammelt:
Tanz mit dem Interviewpult.
Hinter dem Vorhang ist mit dem Vorhang.
Alles unter Kontrolle: Nur noch 12 Stunden bis zum Start!
Fünf Umdrehungen in die linke Richtung, dann drei wieder nach rechts – und das komplette Programm bitte 31 1/2 mal hintereinander ohne abzusetzen! Schafft Ihr das?
Ohne Netz und doppelten Boden in 30 Zentimetern Höhe.
Große Ideen und Stromversorgung arbeiten naturgemäß Hand in Hand.
Jemand erzählt, Deine Buchstaben seien verrückt…
Spontane Getränkekunstperformance!
Die ersten Briefings finden statt.
Das hFMA-Blog wird mit ersten Bildern gefüttert. Mails werden geschrieben.
Alle Buchstaben müssen in ein und dieselbe Richtung marschieren!
Die You-Tube-Vorträge Chuck Porters werden analysiert.
Auch hier ist das morgige Gespräch mit Chuck Porter Gesprächsthema.
Fotos von Tanja Praschak und Andreas Baier
Die hFMA-Netzreporter? Kennt ihr irgendwoher? Richtig! Bereits im letzten
Jahr haben wir filmisch vom ADC-Kongress in Frankfurt berichtet. Wir haben für euch die Highlights aus dem letzten Jahr noch mal herausgekramt:
Schon letztes Jahr gingen uns so einige ins Netz. Von Bulle Berndt, Heiner Goebbels, Prof. T. Kraus, Michael Kutschinski, Wladimir Klitschko, Lisa Lenneper, Sascha Lobo, Katrin Oeding, Dieter Rams, Petra Roth, Burkhart von Scheven, Paul Smith, Albert Speer, Reinhard Spieker, Ulrike Wegert bis Matthias Wetzel – wir hatten sie alle!
Und jetzt geht‘s weiter. Bewaffnet mit Videokameras, Fotos, Zettel und Stift wollen wir uns wieder nichts entgehen lassen. Auch nicht die Preisverleihung! Und spätestens da wird es für euch interessant. Via Livetweet posten wir SOFORT, wer wo einen goldenen Nagel abgestaubt hat und wer heulend nach Hause geht.