Wer fleißig war, darf auch mal feiern

Offenbach, 11. Mai 2012: Auch dieses Jahr fieberten Studierende aus ganz Deutschland der ADC-Junior-Award-Verleihung entgegen.

Die besten Junioren aus Agenturen sowie Studenten kreativer Fachrichtungen messen ihre Ideen aneinander.
Ein gefundenes Fressen: Auf der Suche nach innovativer Schöpfung und aufstrebenden Talenten sind auch wieder Headhunter unterwegs.
Auswahl gibt es reichlich!

100% Adrenalin. 100% Spannung. 100% Emotion: Machen 300% Lust auf´s Feiern.

Wir Netzreporter waren mittendrin statt nur dabei:

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A, D oder C-Party?

Glamour liegt in der Luft. Jurymitglieder und zahlreiche Ehrengäste haben sich zur feierlichen ADC Preisverleihung versammelt.
Nur zur Preisverleihung? Nein! Natürlich auch zur anschließenden Party.

Vom Trendgetränk „Frankfurter Caipi“, an die Bar gelockt, lief das Partyvolk schnell zur Höchstform auf.

Nicht nur die Grand Prix Gewinneragentur HEIMAT (Arbeit „The CNN Ecosphere“, Kunde „Turner Broadcsasting System“) ließ es ordentlich krachen, sondern auch C-Promis, wie Rolf Schneider, alias „Rolfe“, bekannt durch Germany´s Next Topmodel, der sich der Faszination der Werbewelt nicht entziehen kann.

Redaktion und Moderation: Sabrina Röbbel, Kamera und Ton: Daniel Lindner, Licht: Elisa Lucius

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Radikal: Hubertus Hamm über Grenzen der Fotografie

Kamera, Schnitt, Text: Alicia Rost

Was sonst noch los war beim ADC-Jury-Empfang 2012, könnt ihr hier nachlesen: https://hfmanetzreporter.wordpress.com/2012/05/11/nur-nicht-immer-allzu-brav-s…

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Was die Wirtschaft von Designern lernen kann – Interview mit Katie Salen

Katie Salen, Game-Designerin und Professorin an der DePaul Universität und Gründerin der öffentlichen Schule „Quest to Learn“ (New York City), erläutert, wie sie sich die Wirtschaft von Morgen vorstellt.

Interview, Schnitt & Text: Katja Sinning

Kamera: Bastian Werner, Judith Schneider

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Wie Computerspiele das Lernen revolutionieren – Interview mit Katie Salen

Alle reden von Bildungspolitik und dass die Zukunft bei den Kindern beginnt. Game-Designerin Katie Salen nimmt die Sache selbst in die Hand und gründet die New Yorker Schule „Quest to Learn“. Das verstaubte Schulsystem schmeißt sie über den Haufen und nimmt die Floskel „spielend lernen“ wörtlich. Im Interview erläutert sie die neuen Methoden.

Interview, Schnitt & Text: Katja Sinning

Kamera: Bastian Werner & Judith Schneider

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Exklusiv: Guido Heffels und die Marktforschung für Kreative

ADC Grandprix-Gewinner Guido Heffels, Geschäftsführer der Agentur HEIMAT, über erfolgreiche Projekte und gute Kunden:

Interview, Schnitt und Text von Netzreporterin Katja Sinning. An der Kamera war Netzreporter Bastian Werner.

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Bewerbungstipps vom ADC Grandprix-Gewinner 2012

An alle Studenten, die Lust haben bei der Grandprix-Gewinneragentur HEIMAT Praxiserfahrungen zu sammeln: Geschäftsführer Guido Heffels gibt wertvolle Tipps und verrät die entscheidende Telefonnummer:

Interview, Schnitt & Text: Katja Sinning.
Kamera: Bastian Werner

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Interview mit Prof. Dr. Michael Braungart: „Mir geht es nicht um Nachhaltigkeit“

Prof. Dr. Braungart der EPEA Internationale Umweltforschung GmbH spricht über seine Idee, Umweltverschmutzung zu stoppen.
Nachhaltigkeit ist, als würde man sein Kind nur dreimal schlagen statt fünfmal. Nur 100%-iges Wiederverwerten rettet die Welt.

Ein Beitrag von Netzreporterin Elisa Luzius.
Schnitt: Hendrik Großkurth und Elisa Luzius.

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Interview mit Prof. Dr. Hartmut Esslinger: „Kreativität ist viel, viel mehr wert“

Prof. Dr. Hartmut Esslinger, Jury-Chairman des ADC Festivals 2012, spricht in der Studiobox über den Zusammenhang von Idee und Finanziellem.
Unternehmen müssen endlich erkennen, dass in einer Welt der medialen Überfrachtung Kreative mehr Anerkennung verdienen.
Ideen hat jeder, man muss sie sinnvoll umsetzen.
Seine Strategie: Groß denken, klein agieren.

Ein Beitrag von Sabrina Röbbel. Geschnitten wurde der Beitrag von Daniel Lindner.

Die Netzreporterin Gloria Kison hatte die Möglichkeit, bereits vorm ADC Festival mit Herrn Esslinger am Frankfurter Flugahfen kurz zu sprechen. Zu diesem Interview geht´s hier.

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Zombiekreation?!

Auf der Winners Party des ADC Festivals 2012 zieht Amir Kassaei seine persönliche Bilanz und erklärt, was er mit “Zombiekreation“ meint.

Netzreporterin Gloria Kison sprach mit ihm.

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Interview mit Amir Kassaei – „Our job is not advertising, our job is making things relevant.“

Amir Kassaei, worldwide Chief Creative Officer at the Doyle Dane & Bernbach, believes that most of Europe and other developed countries have lost the passion for creativity. When you have everything you want, you do not push yourself for more.

A summary by Morenikeji Ewuosho.

Weitere Netzreporter im Team waren an der Kamera: Bastian Werner, Judith Schneider, Yvonne Schulze, und im Schnitt: Hendrik Großkurth und Daniel Lindner.

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„Wir sind keine Bildchenmacher“ – Interview mit Jochen Rädeker

Jochen Rädeker, Präsidiumssprecher des ADCs rechtfertigt die Forderung der Kreativbranche.
Mehr Einfluss für Designer: Kreative sollen endlich ernst genommen und besser bezahlt werden. Schließlich retten sie die deutsche Wirtschaft.

Ein Beitrag von Elisa Luzius.
Kamera: Bastian Werner, Judith Schneider, Yvonne Schulze
Schnitt: Hendrik Großkurth und Elisa Luzius

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Ist der ADC eine Marke? – Interview mit Prof. Georg-Christof Bertsch

Prof. Georg-Christof Bertsch, Experte für Marken- und Unternehmensberatung, spricht mit Netzreporterin Katja Sinning in der hFMA-Studiobox über die Rolle des ADC und schätzt ein, was Ideen wert sind.

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Die Netzreporter backstage

Hier gibt es die schönsten Momente aus 7 Tagen hFMA-Netzreporter auf dem ADC-Festival 2012. Viel Spaß beim Anschauen!

7. Mai 2012, 8:30h, Hochschule RheinMain. Technik ist alles: Die Netzreporter beladen den Bus.

7. Mai 2012, 14:34h. Ankunft auf dem Messegelände in Frankfurt.

7. Mai 2012, 16:20h. Die Skulptur für den Stand der Hochschule RheinMain wird geliefert…

Kurze Pause: Yvonne Schulze.

Sie steht: Die Hammerskulptur – nach einer Idee von Rüdiger Pichler.

Jetzt aber: Aufbau der hFMA-Netzreporter-Studiobox: Hendrik Großkurth.

Studiolicht anbringen – eine Arbeit für echte Kerle: Daniel Lindner.

18:20h, Frankfurt, Messehalle 4, erstes Redaktionsmeeting der Netzreporter.

Yvonne Schulze, Projektmanagerin der hFMA-Netzreporter.

Rüdiger Pichler, Professor für Mediendesign, Fachbereich Design Informatik Medien, Hochschule RheinMain.

Günther Klein, Professor für Filmgeschichte & Filmgestaltung, Fachbereich Design Informatik Medien, Hochschule RheinMain.

Kamera läuft: Roland Blum, (links) Multimedia & Film, Fachbereich Design Informatik Medien, Hochschule RheinMain

Hendrik Großkurth, Media-Management B.A., Hochschule RheinMain

Gloria Kison, Kommunikationsdesign, Hochschule RheinMain

Erster Soundcheck in der Studiobox: Elisa Luzius & Sabrina Röbbel, Kommunikationsdesign, Hochschule RheinMain.

Darum sind wir hier: Erstes Interview auf dem ADC-Kongress: Katja Sinning, Kommunikationsdesign, Hochschule RheinMain

Alicia Rost, Hochschule Darmstadt & Bastian Werner, Medientechnik, Hochschule RheinMain

Judith Schneider, Kommunikationsdesign, Hochschule RheinMain

Daniel Lindner, Technische redaktion und Multimediale Dokumentation , Technische Hochschule Mittelhessen

Alicia Rost, Elisa Luzius, Yvonne Schulze während des Interviews mit Hartmut Esslinger.

Sabrina Röbbel, Kommunikationsdesign, Hochschule RheinMain, im Interview mit »ADC Junior des Jahres 2012« Franz Röppischer.

Morenikeji Ewuosho, Hochschule RheinMain

Hat den Durchblick im Datendschungel: Patrick Pardella.

Alles im Blick: Andreina Coatto, Schauspielerin & Fotografin

Rüdiger Pichler macht das Netzreporter-Boot startklar.

Katja Sinning, Roland Blum und Judith Schneider geben dem Netzreporter-Boot den letzten Schliff.

Auf Jungfernfahrt mit dem Netzreporter-Boot durch Messehalle 5: Daniel Lindner, Katja Sinning, Bastian Werner, Sabrina Röbbel, Elisa Luzius & Judith Schneider (von links).

Leinen los: Testfahrt des Netzreporter-Bootes, bevor das erste ADC-Jurymitglied einsteigen kann.

Es wird spannend: Hartmut Esslinger auf dem Weg zur Netzreporter-Studiobox.

Unser erster Studiogast: Hartmut Esslinger wird von Roland Blum & Bastian Werner »verkabelt«.

Netzreporterin Sabrina Röbbel im Gespräch mit ADC-Jury Chairman Hartmut Esslinger.

Die Netzreporter im Interview mit Peter Kania, Wirtschaftsförderung Frankfurt.

Netzreporterin Elisa Luzius im Interview mit dem Vorstandssprecher des ADCs Jochen Rädeker.

Vorbereitung auf das nächste Interview: Katja Sinning.

In einem Boot: Prof. Bernd Kracke, Präsident der Hochschule für Gestaltung und Präsidiumssprecher der hFMA, wird von den Netzreportern zum Interview abgeholt. Mit Günther Klein, Katja Sinning, Bastian Werner & Gloria Kison.

Netzreporter-Chefin Yvonne Schulze & Kameramann Bastian Werner.

Text & Bilder von Netzreporterin Annika Schulz

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Fashion – ein besonders nachhaltiges Thema auf dem ADC Festival

Schickimicki. Luxuriös. Vor allem klassisch. Schwarz und Weiß: Das war offensichtlich gestern! Auf der Suche nach neuen Trends erkundete ich das Messegelände umgeben von Jurymitgliedern.

Gesehen und gesehen werden?! Seien wir mal ehrlich: Es dreht sich nicht nur um die visuelle Wahrnehmung der künstlerischen Arbeiten, sondern darum, dass sich Kreative und Besucher auffällig präsentieren.

Schnell stelle ich eins fest: Dieses Jahr sind farbenfrohe Hosen stark vertreten. Mint- und Grüntöne sind hierbei sehr beliebt. Geschmacklich zu vergleichen mit einem erfrischenden Pfefferminz-Eis! Dieses sollte man sich bei dem sommerlichen Wetter hier in Frankfurt am Main ohnehin gönnen. Kommt der Trend doch aus den 70-ern, kann er noch
heute begeistern. Ausgefallene Schnitte, je auffälliger, desto besser. Erlaubt ist alles, Hauptsache nicht langweilen! Diese nostalgische Freiheit, die süße Erinnerung an die 68-er und der Hippie-Bewegung, zieht sich durch unsere Gegenwart.

Im Visier eine knallgrüne Hose des Jurymitglieds Oliver Voss frage ich: „Tragen Sie diese Hose, um auf sich aufmerksam zu machen?“ „Mein Ziel war es, gute Laune zu verbreiten!“ erläutert er munter. Da Grün für Frische und Beharrlichkeit positiv wirken, kann ich dem nichts entgegen setzen. Der Gemütszustand schimmert durch die Kleidung hindurch.

Da gibt‘s noch jemanden, der mir ins Auge sticht: Till Hohmann, der Kreativchef von JWT aus Hamburg. Er trägt eine lilafarbene Cordhose. „Wieso dieses Outfit,“ will ich wissen. „Warum nicht einfach die schwarze Hose oder die Jeans mit Hemd?“ „Das ist doch langweilig, immer die Jeans aus dem Schrank zu kramen,“ sagt Till beim spaßigen Posing
vor der Kamera. Kreativ und lustig gegen langweilig und verklemmt. Es mag zwar nicht nur auf die Klamotte ankommen, dennoch lässt es eine ganze Menge Charakter durchblitzen.

Vielleicht aber sind es mehr die roten Schuhe von Hartmut Esslinger, die den neuen Stil auf dem ADC-Festival vorgeben. Als Koryphäe des ADCs hat er doch sicher großen Einfluss auf Andere. Das fällt schon ins Auge: Der Ledergürtel und die knallroten Schuhe. Gerade im schrägen Kontrast zu den pinken Teppichen auf dem ADC-Gelände. „In“ ist, was gewagt ist! „Sollten Sie auch mal versuchen: Diese Schuhe, die sehen nicht nur klasse aus, sondern sind auch sehr bequem,“ empfiehlt uns Herr Esslinger. Dabei verweist er mich auf eine Internetseite, wo man eigene Schuhkreationen anfertigen lassen kann. Ein eigenes Kunstwerk aus sich machen, das gehört eben zur Selbstvermarktung in der Branche! Esslinger liefert den Vorschlag, seine mitgebrachten gelben Sneaker mit den Roten zu kombinieren. Da sind wir gespannt, mit welchem Farbschocker er uns in den nächsten Tagen überrascht. Und vor allem, ob er seinen Stil in einen salonfähigen Trend verwandeln kann.

Text und Fotos erstellte Netzreporterin Sabrina Röbbel. Weitere Fotos machte Hung Kiet Au.

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ADC Junior Awards 2012: Die Gewinner stehen fest

Freitag, 11. Mai 2012, Offenbach/Hafen 2. Zum 28. Mal kürt der Art Directors Club die besten Semester- & Abschlussarbeiten sowie Arbeiten aus dem Praxisalltag von Berufsanfängern. Entstehungszeitraum: 1. Oktober 2010 bis 31. Oktober 2011. Teilnahmeumfang: 404 Arbeiten mit 1.465 Exponaten.

20.48h, Begrüßung durch Dr. Stephan Vogel, Chief Creative Officer Ogilvy & Mather.

Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider.

Günter Schmitteckert, Abteilungsleiter Kultur und Kunst im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Den Titel »Semesterarbeiten Gold 2012« durften Lisa Zeitlhuber & Katharina Schmitt/ Miami Ad School Europe GmbH mit nach Hause nehmen für »Unicef – Donate a word«. (oben)

»Semesterarbeiten Gold 2012« ging auch an Lisa Wiedemann, european school of design, für ihre Arbeit »Nicht warten«.

»Die Genama der RAF« von Josephine Nößke beschreibt die Geschichte der Terrororganisation RAF. Und brachte ihr den Titel »Semesterarbeiten Gold 2012«. (oben)

»Abschlussarbeiten Gold 2012« gewann Moritz Otten, Fachhochschule Aachen für seine Arbeit »EXODUS  20|13«.

Es folgten die »Praxisarbeiten Gold 2012«: Stephan Tillmanns mit »Leuchtpunktordnungen – Das Medium als Objekt«.

Ebenfalls über den einen Titel »Praxisarbeit Gold 2012« konnten sich auch Andreas Roth & Christian Hergenröther von der Filmakademie Baden-Württemberg freuen, mit ihrer Arbeit Dirt Devil »Exorcist«. (oben)

Pea Schubert, Leiterin Markenkommunikation/Werbung, FOCUS, verlieh den »FOCUS Student Award/ADC Student des Jahres 2012«. (oben)

»FOCUS Student Award/ADC Student des Jahres 2012«: Alexander Döpel & Sandra Krebs mit ihrer Arbeit »Die ‚Zeit zu handeln!‘-Installation«. (oben)

»ADC Talent des Jahres 2012« darf sich Katrin Rodegast von der Fachhochschule Dortmund nennen mit ihrer Arbeit »Soft Cover«.

»ADC Junior des Jahres 2012« ist Franz Röppischer/Serviceplan mit LEGO »Builders of Tomorrow«. (oben)

Sabrina Röbbel im Interview mit »ADC Junior des Jahres 2012«-Franz Röppischer.

Ein Team: Tatjana Matvejeva (Foto), Katja Sinning (Licht), Bastian Werner (Ton), Daniel Lindner (Film), Sabrina Röbbel (Interview), (von links).

Bericht von Netzreporterin Annika Schulz

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ADC 2012: Alle Gold-Gewinner

Ein Jahr hat die Welt der Kreativen kreiert und eingereicht. Für diesen Moment. Die Sieger des ADC Festivals 2012 stehen fest. Rund 6.600 Exponate wurden von 338 Jurymitgliedern bewertet. Domptiert von Jury Chairman Prof. Hartmut Esslinger.

Auch dieses Jahr wurde wieder ein Grand Prix verliehen. Letztes Jahr ging er an die Agentur Jung von Matt, dieses Jahr darf sich die Berliner Agentur HEIMAT freuen und den großen Grand Prix Nagel nach Hause bringen. Prämiert wurde ihre Arbeit „The CNN Ecosphere“, ein digitales Ökosystem mit dem der UN-Klimagipfel COP17 begleitet wurde.

Nach dreitägiger Diskussion wurden am Samstag, den 12. Mai, 19 goldene, 77 silberne und 127 bronzene ADC Nägel sowie 266 Auszeichnungen verliehen.

Da die selbe Arbeit in mehreren Kategorien eingereicht und somit mehrfach ausgezeichnet werden kann, wurde auch dieses Jahr von der Jury die Top 5 des ADC Festivals 2012 gekürt. Das Ranking ergab sich wie immer aus der Anzahl von erreichten Punkten.

Nun aber genug geredet, wir gratulieren den Gewinnern des ADC Festivals 2012!

Top 5:
1)
Gewinner: Turner Broadcasting System „The CNN Ecosphere“
Agentur: Minivegas Amsterdam/Los Angeles HEIMAT, Berlin
Kategorie: Digitale Medien Craft > Innovative Technologien

2)
Gewinner: adidas „Im Angesicht des Marathons“
Agentur: HEIMAT, Berlin
Kategorie: Ganzheitliche Kommunikation

3)
Gewinner: Mercedes-Benz Distronic Plus „Das dritte Auge“
Agentur: Jung von Matt  AG/ Alster Werbeagentur GmbH; Audioproduktion: Studio Funk Hamburg
Kategorie: Audio > Radio Einzelspot

4)
Gewinner: Verband Austria Solar „Der Solar-Jahresbericht“
Agentur: Serviceplan
Kategorie: Dialogmargekting > Dialog Mail

5)
Gewinner: Mercedes-Benz „Mercedes Next! Eine medial-kinetische Bühne“
Agentur: Atelier Markgraph, Barbecue Mediendesign
KauffmannTheilig+Partner(Architektur), Atelier Markgraph
(Kommunikation, Medien- + Ausstellungsdesign)
Kategorie: Kommunikation im Raum Craft – markenbezogene Arbeiten >
Medienbespielung & -integration

And last but not least, die übrigen Gold-Gewinner:

Gewinner: ADC „Todesanzeige für Vicco von Bülow“
Agentur: Scholz & Friends
Kategorie: Print > Einzelmotiv

Gewinner: MISEREOR „Roller-Poster. Mit 2 Euro viel bewegen.“
Agentur: Kolle Rebbe
Kategorie: Out-of-home > Innovative Nutzung von out-of-home

Gewinner: Hornbach Baumarkt „Jede Veränderung braucht einen Anfang.“
Agentur: HEIMAT Berlin
Kategorie: Film > TV/Kino-Einzelspot

Gewinner: Mercedes-Benz Distronic Plus „Irgendwo da draussen“
Agentur: Jung von Matt  AG / Alster Werbeagentur GmbH; Audioproduktion: Studio Funk Hamburg
Kategorie: Audio > Radio-Kampagne

Gewinner: Turner Broadcasting System „The CNN Ecosphere“
Agentur: HEIMAT, Berlin
Kategorie: Dialogmarketing > Bialog Digital

Gewinner: Graubünden Ferien „Obermutten – Ein Dorf geht um die Welt“
Agentur: Jung von Matt/Limmat
Kategorie: Dialogmarketing > Dialog Sozial Media

Gewinner: LEGO „Builders of Sound“
Agentur: Serviceplan
Kategorie: Promotion > Mittel

Gewinner: Verband Austria Solar „Der Solar-Jahresbericht“
Agentur: Serviceplan
Kategorie: Literatur > Berichte

Gewinner: Süddeutsche Zeitung Magazin „Tokio, Freitag, 11. März 2011, 6:00 Uhr“
Agentur: Magazin Verlagsgesellschaft Süddeutsche Zeitung mbH Süddeutsche Zeitung Magazin
Kategorie: Editorial > Print Ausgabe

Gewinner: Jahrgang 2011 „ZEITmagazin“
Agentur: Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG ZEITmagazin
Kategorie: Editorial > Print Jahrgang

Gewinner: Audi-Ring „Brand Pavilion IAA 2011“
Agentur: Schmidhuber + Partner
KMS Team
Kategorie Kommunikation im Raum Craft – markenbezogene Arbeiten

Gewinner: Mercedes-Benz „Mercedes Next! Eine medial-kinetische Inszenierung“
Agentur: Atelier Markgraph, Barbecue Mediendesign
KauffmannTheilig+Partner(Architektur), Atelier Markgraph
(Kommunikation, Medien- + Ausstellungsdesign)
Kategorie: Events Craft > Medienbespielung & -integration

Gewinner: ADC „Todesanzeige für Vicco von Bülow“
Agentur: Matthias Spaetgens, Martin Pross
Scholz & Friends
Kategorie: Text

Gewinner: Turner Broadcasting System „The CNN Ecosphere“
Agentur: HEIMAT, Berlin
Kategorie: Ganzheitliche Kommunikation

Text von Katja Sinning.

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„Nur nicht immer allzu brav sein!“ – Die ADC Jury bei den Frankfurter Medien

Frankfurt, Mainzer Landstraße. Club Adlib. Achter Stock. Hinter den Wolkenkratzern geht die Sonne unter. Gut sechshundert geladene Gäste treffen sich zu Sekt und Häppchen. Der exklusive Kreis der ADC Mitglieder. Kreative, Agenturchefs, Fotografen und Paradiesvögel. Mittendrin ein Mann mittleren Alters im blauen Anzug, der nur Augen für sein iPhone hat. Mit konzentriertem Gesichtsausdruck hält er es in die Luft. Drückt immer zu den Auslöser. Macht Fotos von Himmel. Von der Skyline. Von den Menschen. Verhalten, heimlich, aber interessiert beobachten ihn die Partygäste. Denn der Mann ist bekannt und Fotos sind sein Metier. Der Mann mit dem iPhone ist kein geringerer als Hubertus Hamm.

Er ist ein bemerkenswert vielseitiger Fotograf. Einer der Großen. Spielend springt Hamm zwischen zwischen Werbe- und Kunstfotografie. Für die VOUGE und das ZEIT-Magazin hat er fotografiert.

„360° Panorama“ heißt die App, mit der er spielt. Sie errechnet aus den Schnappschüssen ein Rundumbild. Bewegt er das Handy, bewegt sich das Bild mit. Eine technische Spielerei, deren Faszination für Hamm im Umgang mit dem Raum liegt. Der Raum, eines seiner zentralen Themen.

Hamm ist einer dem Möglichkeiten, wie auch die Grenzen seines Mediums bekannt sind. Die schönsten Räume, sagt er, kann man nicht aufnehmen. Zum Scheitern verurteilt der Versuch, ein gutes Toskana-Bild zu machen. Fotografie ist begrenzt. Die stärksten Bilder sind für ihn, die Mentalen, die im eigenen Kopf.

Inzwischen ist das Servicepersonal dazu übergegangen die Hauptgänge zu servieren. Kellner in blütenweißen Hemden tragen Schiefertabletts mit duftendem Risotto zwischen den Gästen umher.  Dazu wird Pinot Grigio gereicht. Außerdem haben zwei Köche hinter einem großen Grill Stellung aufgenommen. Unter dem Rand ihrer hohen weißen Mützen steht der Schweiß. Sie braten Fillet-Burger. Die hungrigen Kreativen stehen brav in Reih und Glied.

Etwas abseits treffe ich auf Thomas Hofbeck. Der Creative Direktor trägt Caro-Hemd, Jeans und  Turnschuhe. Seid 15 Jahren ist er bei Ogilvy. Etwas Wehmut schwingt in seiner Stimme, als er uns von seinen Anfängen erzählt. Ein Uniprojekt hatte ihn nach Frankfurt verschlagen. Aus Versehen war er eine Woche zu früh angereist. Nach anfänglichen Zögern und Zweifeln, nutze er die Zeit. Auf gut Glück, klopfte er bei den Frankfurter Agenturen an. Bilanz am Ende der Woche: Drei Jobangebote. Kein schlechter Start.

Es sei ein Zufall gewesen, sagt er lachend, oder vielleicht kam er so gut an, weil er sich getraut hatte. Genau das will er allen jungen Kreativen raten. Sie sollen sich mehr trauen. Sie sollen etwas wagen. Sie sollen den Mut finden anzuecken. Nur nicht immer allzu brav sein!

Die Sonne ist nun hinter den Wolkenkratzern verschwunden. Zum Nachtisch gibt es Apfeltiramisu, oder American-Brownies mit kandiertem Rhabarber. Außerdem Marcons, das neue Trendgebäck, klärt mich einer der Kellner auf. Kleine, luftige Kekse in Pastellfarben auf Schaschlickspießen.

In einer Gruppe entdecken ich das Werberurgestein Michael Schirner.

„Sie haben doch vor Jahren dieses Buch geschrieben?!“ frage ich. Er lacht. „Ach Gott, das ist doch schon hundert Jahre her.“ Zugegeben, fünfundzwanzig Jahre ist es her. Doch Schirners Buch „Werbung ist Kunst“ hat das Selbstverständnis der Werbung und auch das der Werber nachhaltig verändert. Es hat die Grenzen zwischen Werbung und Kunst verwischt.

Sind Werber Künstler?

„Der Unterschied zwischen Kunst und Werbung,“  werfe ich ein, „ist ja, dass der Künstler nicht primär verkaufen will, die Werbung schon.“

Schirner beugt sich zu mir. Er lächelt. „Wissen sie, das ist eine Illusion,“ sagt er. „Wir meinen immer nur, dass die Werbung verkauft. In Wirklichkeit verkaufen wir gar nichts.“ Und er lächelt immer noch, lächelt weise, wie einer der es wissen muss, wie einer der es erlebt hat.

Ein Bericht von Netzreporterin Alicia Rost. Das Foto machte Netzreporterin Tatjana Matvejeva.

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Rauchende Köpfe in rauchfreier Zone

Frankfurt, 9. + 10. Mai 2012. 338 Juroren. Rund 6.600 Kreativarbeiten mit etwa 8.000 Exponaten. Bewerten im Minutentakt. Warum solch ein Aufwand? Weil viel Herzblut in den Arbeiten steckt! Warum eine so große Jury? Damit jede Arbeit die gebotene Aufmerksamkeit bekommt.

Bilder von Netzreporterin Annika Schulz

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ADC-Jury von Netzreporterin erfolgreich »abgeschossen«

Die Netzreporter shooten das offizielle ADC-Jury-Foto 2012. Mittels einer Hebebühne brachten sich die Netzreporter in luftige Höhen –  für den totalen Überblick und das perfekte Foto. Für einige Sekunden herrschte Ruhe und wir hatten die ungeteilte Aufmerksamkeit der 338 Alphatierchen.

Bild von Netzreporterin Annika Schulz

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„Geschlafen wird später!?“ – Stefan Preussler im Interview“

Unmittelbar vor Beginn des Festivals hat der neue ADC-Geschäftsführer jede Menge zu tun. Mit Netzreporterin Gloria Kison spricht Stefan Preussler über die letzten Vorbereitungen und das Problem mit dem Fahrstuhl.

Ein Bericht von Alicia Rost.

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Designtage 2012

Netzreporterin Melissa Klingelhöfer ging für euch durch die gesamte Ausstellung der Hochschule RheinMain am Tag der Eröffnung der Designtage 2012 und sammelte ihre Eindrücke:

Wie ein Promi über einen zwar nicht roten aber dafür blauen Teppich von draußen herein kommend, dann eine lange Treppe hinauf steigend, tritt man heute ein in die Welt des Kommunikationsdesigns der Hochschule Rhein Main. Die Stufen dieser Treppe sind mit den Namen heute selbstständiger Ehemaliger beschriftet und die Wände mit blauen und grünen Post-It´s beklebt, die an Computer-Pixellandschaften erinnern könnten. Im oberen Stockwerk des Glashauses unter den Eichen angekommen, präsentiert sich der Studiengang zur Eröffnung der Designtage von seiner besten Seite. Wer blau als seine Lieblingsfarbe schätzt, kommt beim Corporate der AAA (Access All Areas) voll auf seine Kosten. Doch der blau gefärbte Sekt, mit dem man empfangen wird, ist für einige dann doch sehr gewöhnungsbedürftig. Solche, die an diesem Morgen auf Alkohol verzichten wollten oder mussten, gingen leider leer aus. Wasser oder Saft gab es nur auf Nachfrage und nicht gratis. Läuft man von diesem Startpunkt nun den Gang entlang, findet man in jedem Raum interessante Arbeiten von Studenten aus Projekten und/oder Darstellerfächern einzelner Professoren. Der ein oder andere Besucher freut sich auch, sehr qualitative Bachelorarbeiten aus dem letzten Semester noch einmal sehen zu können. Manche andere Arbeiten hingegen waren schon sehr oft zu sehen. Denn nicht nur die Anzahl der gezeigten Arbeitsproben variiert in den einzelnen Räumen sehr stark, sondern auch das zeitliche Spektrum. Selbst aus 1993 konnte man Bücher oder Kurzfilme ansehen. Wo der eine Trendwenden sucht, ist ein anderer enttäuscht, nicht immer nur das neueste zu entdecken. Aber gehen wir jetzt endlich einmal rund.

Angefangen im Zeichensaal und Nebenraum von Herr Dr. Röhrl. Angenehm viel Luft bleibt hier, da nur wenige aber dafür gute Beispiele ausgestellt sind. Sehr erfreulich ist, die Arbeiten sind auch thematisch sortiert. Im Gang vor dem Raum befinden sich Acrylarbeiten aus dem letzten Semester, im Zeichensaal Illustrationsprojekte und Aktzeichnungen und im Nebenraum feine Tuschezeichnungen, die englische Geschichten illustrieren. Kennt man Herrn Röhrls Kurse, weiß man, dass auch von den Aquarellkursen sicherlich noch manche repräsentative Arbeitsproben zu finden gewesen wären. Aber auch das schon Gezeigte macht genügend Lust darauf, sich selbst die Feder, den Stift oder den Pinsel zu schnappen und mal eines dieser Angebote zu nutzen, vorausgesetzt man illustriert gern.

In einem Raum sind ausschließlich Plakate, schwebend von der Decke hängend und auf Tischen in kleinerer Version als Postkarten ausgestellt. Viele lustige und clevere Ideen sind hier vertreten, einige so skurril und auch mal zum Anbeißen lecker, dass man sie am liebsten mitnehmen würde. Seit vielen Jahren werden unter Leitung von Frau Dr. Freitag-Schubert, Prof. Krisztian und Prof. Wagner Begrüßungsplakate für das jeweilige Gastland der Frankfurter Buchmesse entwickelt. Manches rein Typografisches, einige Tierbilder, Wortspiele, grafische und illustrative Lösungen für Indien, Türkei, Katalanien, China und Argentinien. Dazu kommen andere Plakatwettbewerbe, wie etwa für die deutsche Aids-Stiftung oder für das Studentenwerk.

Wer große Begeisterung für Markenauftritte und Corporate Design hegt, kommt in einem Raum voller Logos und ihren Anwendungsbeispielen, inklusive Beamerprojektion, voll auf seine Kosten. Hier gibt es viel zu entdecken, wenn man etwas Zeit und die Bereitschaft, genauer hinzusehen, mitbringt. So zum Beispiel das CD für eine Türkisch-Deutsche Universität oder auch ein satanischer Markenauftritt für eine Skateboardmarke des Bösen aus der letzten Bachelortruppe. Betreut werden diese Projekte von Prof. Wagner.

Was ist im Kommunikationsdesign die beste Möglichkeit, mehrere gestalterische Disziplinen zu verbinden? Foto, Illustration, Texte, Inhaltsaufbereitung, das Erschaffen von Atmosphäre, gute Kommunikation, Liebe zum Detail? Was duftet nach Papier, Druckerschwärze, macht sanfte Geräusche beim Blättern, lässt gemütliche Stunden noch ein bisschen wohliger werden? Natürlich: Bücher! Zwei ganze Räume voller Bücher, einer nur mit Abschlussarbeiten und Wettbewerbsprojekten, die zwischen Buchdeckel und Rücken ruhen, von Recyclingphaser bis samtweich cellophaniert. Und die Inhalte sind hier so vielfältig wie Format, Umfang, Bindung und Veredelung. Ein Buch widmet sich nur dem Thema der Frau und ist fotografisch ausgerichtet. Von einer Gruppe Studenten zusammengestellt, enthält es unter anderem dokumentarische s/w-Portraitbilder von behinderten Frauen, sehr ästhetische Aktdetailaufnahmen mit geringer Tiefenschärfe, mit Hilfe von Photoshop erschaffene Phantasiewelten, das ganze eingebunden in schwarze Spitze. Gut durchdacht im Layout und mit schöner Verbindung von Fotografie und Illustration ist ein deutsch-türkisches Kochbuch. Sehens- und mit Sicherheit auch lesenswert ist das Buch Gringografico: Von und über zwei Designer, die sich wie früher nur Handwerker auf die Walz begeben haben. Quer durch die Welt von Nordamerika ausgehend, von Agentur zu Agentur pilgernd bis zum letzten Ort in Peru. Ihre Design-Walz dokumentierten die beiden mit Fotos, Skizzen, Arbeitsproben, Erlebnissen, Erkenntnissen in diesem Buch. So können wir diese Reise noch einmal miterleben, oder uns mit diesem Buch in der gelben Tasche, in dem es verkauft wird, selbst auf die Walz begeben. Optisch mehr als ansprechend, gut gegliedert – klar Designer – bekommt man auf jeden Fall Lust darauf. In Comicmanier, zweifarbig blau-schwarz gedruckt, kommt ein Buch daher, das Designbüros und ihre Gründer sympathisch darstellen und durchleuchten möchte. Eine klasse Idee nach der anderen also und man wünscht sich glatt eine Onlineplattform der Hochschule, auf der man all diese Arbeiten noch einmal durchstöbern könnte. Ein solches Studiengang-Portfolio wäre tatsächlich ein absoluter Gewinn für diesen Studiengang, ist es doch schade, wenn die ganze Mühe am Ende nur von Professoren, Freunden und Kommilitonen gewürdigt werden kann. Man munkelt, dass tatsächlich daran gearbeitet wird.

Was befindet sich wohl in dem Raum voller Pulte, auf denen nichts als iMacs und Mäuse einen Platz finden? Höchstwahrscheinlich die interaktiven Medien, die von Prof. Waldschütz betreut werden. Kreativität trifft Technikbegeisterung und dabei entstehen unglaublich moderne Arbeiten. Ein interaktiver Auftritt für eine Musikgruppe etwa, bei der Instrumente für virtuelle Musiker einer Band ausgewählt oder stumm geschaltet werden können – „Abby“ von Phillipp Tietze. Ein klasse Online-Spielzeug für jeden musikalischen Internetauftritt mit etlichen Variationsmöglichkeiten. Das Ipad-Magazin von Joscha Ilge „Vorweg“ zum Thema Zukunftsprognosen ist eine weitere Arbeit und war auch schon auf der letzten Bachelorausstellung zu sehen. Auf Joschas Ipad treffen wir ganz interaktiv Prof. Böhler wieder, der sich vervielfacht, wenn wir auf seinem Bild unsere Finger nach oben bewegen. Ebenfalls dem großen Thema der Nachhaltigkeit gewidmet, ist „Greenagree“ von Anastasia Lyutikova – ein Projekt für eine nachhaltige Konsummesse. Für alle Designstudenten interessant ist das Projekt Junior Adc.de, das hoffentlich bald online geht, von Christian Urbanski und Peer Wierzbitzki. Gloria Kison – von uns Netzreportern – konnte die beiden schon letztes Jahr zu dieser Arbeit interviewen. Es geht um eine ganz neue Plattform, auf der sich alle Studis der Designstudiengänge präsentieren und hochschulübergreifend austauschen können! Völlig abstrakte generative Gestaltung bietet Jochen Wichmann und eigentlich versteht keiner, was da wirklich passiert. Zur aktuellen Fluxusausstellung in Wiesbaden gibt es eine recht schicke „Fluxmap“ von Gerald Abram, Constantin Freche und Tobias Heinemann.

Ein Raum ist nur von einer einzigen Arbeit gefüllt aus einem zweisemestrigen Projekt, das sich noch bis in dieses Semester erstreckt, betreut von Prof. Pichler. Die Konzeption und den Entwurf einer neuen Modemarke begonnen mit der Analyse bestehender Marken hin zur strategischen Positionierung einer eigenen. Am Ende steht der Name, das Logo, das CD, Shopdesign, Fashionshow, Präsentation und was sonst noch beliebt. Die Arbeit, die einen ganzen Raum für sich bekommt, ist eine exklusive Hutmodemarke namens Huren & Söhne. Wie in einer Kunstinstallation mit abgehangenen Fenstern, gedimmtem Kunstlicht und auf Bildhauersockeln drapiert, finden die Besucher bei loungiger Trip-Hop-Musik genau 5 Hüte als Einzelexemplar, punktiert beleuchtet. Und nochmal 5 Hüte auf große hängende Transparente gedruckt. Viel größer als das Original und jeder Hut hat einen eigenen Namen, Namen, die sonst bei Stripperinnen gängig sein sollen, warum? Dazu gleich. Außerdem in dem Raum, ein Lookbook und die Macher. Sie konnten zu ihrem hochgelobten Markenentwurf einiges erzählen. Das Logo ähnlich einem Widderkopf, mit nicht ganz unbeabsichtigt seltsamen Gesicht, ist eine Ableitung des Dämon Inkubus, der in vergangenen streng christlichen Zeiten, gläubigen Frauen ganz heimtückisch feuchte Träume beschwert haben soll. Man sieht schon, dass der Name Programm ist, und besonders sieht man das, wenn man unter die Hüte schaut. Ja, wie die Erfinder schon selbst sagen, sie wollen den Hut raus aus seiner muffigen Ecke holen, in der er modisch gesehen fest steckt. Diese Hüte sind für einen Gentlemenclub gedacht, die Zielgruppe definiere sich über die Einstellung wird mir gesagt. Ein kleines Geheimnis des Trägers, nämlich das Wissen, was sich im Hut versteckt, soll dafür sorgen, dass man nicht nur den Hut trägt, sondern auch ein kribbelndes Gefühl verspürt. So das Versprechen und die Geschichte für die Verkaufsstrategie. Was da kribbelt? Naja, im Hut Kimberly befindet sich wohl Kimberly, und in Trisha auch eine Trisha. Nämlich ein in Reizwäsche posierendes Abbild dieser einen Dame ins innere des Hutes hinein gedruckt. Das wissen nur die Träger und die, denen die Marke geläufig ist. Das Storekonzept ist ganz passend dazu: An ein Bordell angelehnt wird von maskierten Frauen verkauft und die Männer erhalten statt ihr am Ende den Hut. Wo Spaß-Kravatten, die man umdrehen muss, um eine nackte posierende Dame darin zu entdecken, in windigen Situationen schnell mal peinlich werden, ist die Abbildung der Frauen in diesen Hüten weniger pornografisch sondern künstlerisch ansprechend und fast illustratorisch. Nicht peinlich, sondern ästhetisch, das könnte schnell zu einem netten Kontakt führen, fällt der Hut denn mal herunter. Es soll zwei Kollektionen geben, eine von der Stange mit weniger exklusiven Materialien und eine sehr hochwertige Kollektion mit aufwändigerer Herstellung. Billig werden beide nicht, aber das wäre sowieso nicht gewünscht. Allein die Herstellung kostet schon etwa 500-700 Euro pro Hut. Designhonorar, Storemiete, Mitarbeiterlohn, etc. kommt da noch drauf. Aber die Träger wollen sich differenzieren und zwar so dezent, dass nur sie selbst es wissen. Das lassen sie sich bestimmt gerne etwas kosten, sind die Hüte insgesamt nicht nur clever sondern auch von außen sehr elegant. Nächstes Jahr wird diese Arbeit beim ADC eingereicht, dieses Jahr war die Frist noch zu knapp. Sollte es aber mit dem Kommunikationsdesign doch klappen, kann die gesamte Projektgruppe im Produkt- oder Modedesign noch ordentlich Karriere machen. Ausstellungsdesign eigentlich auch, denn die Besucher lassen sich von der Groß-Inszenierung der Huren & Söhne besonders imponieren. Wen man auch fragt, bleiben immer diese Hüte in Erinnerung. Name und Auftreten kommunizieren also mindestens genauso stark wie das Produkt selbst.
Die anderen Studentengruppen aus diesem Projekt mussten leider für diese Einzelinszenierung mit ihren eigenen Arbeiten in den Flur ausweichen. Dort gehen ihre starken Markenideen etwas unter. Aus einem dunklen kleinen Raum lugt ein großer Bildschirm, auf dem zwei Videos von Marken zu sehen sind – sexy, frech, anrüchig und sinnlich und mit tanzbarer Elektro-Musik unterlegt. Zu den Marken hängen im Flur sehr coole Fotoplakate, geziert mit Sprüchen wie etwa „waste your youth“ und netten Giveaways beispielsweise in Form von Pseudodrogen. Die Markenidee „raureif“ punktet mit straighter Typo und moderner Geometrie, auf den zugehörigen Bildern mischt sich feminin mit androgyn und Starre mit Dynamik.

Außerdem im Flur zu sehen, sind stark vergrößerte Zeitungsartikel über ehemalige Studenten, was durch die Druckpunkte seinen eigenen optischen Charme gewinnt. Eine Verschmelzung von Stanislaw Chomickis Lochkamera-Fotografien mit poetischen Texten von Gregor Krisztian liegt im Flur in Form eines großformatigen Buches aus. Des weiteren hängen gerahmte Plakate des CD der AAA selbst.
Aber auch ein kleines Spektakel ist zeitweise im Flur zu Gange: ein facebook-kritisches Happening kann man sagen. Karten mit religiös anmutendem Motiv werden verteilt und auf der Rückseite kreuzt man dann an, ob man bei Facebook angemeldet ist und was man dort alles NICHT preisgibt. Je nach Schwere des Vergehens wird man neben die studentischen Vollstrecker in weißen Kutten in den Pranger gesteckt. Der Pranger ganz in blau versteht sich. Was das Verbrechen ist? Nicht auf Facebook zu sein, oder sich, falls doch angemeldet, nicht weit genug offenbaren zu wollen. Eine Lehre soll uns das sein, und das Vollzugsfoto postet man dann am besten auf seine Pinnwand – ähm sorry, in seine Chronik.

Ein Stockwerk weiter unten präsentieren sich die Innenarchitekten mit insgesamt zwar sehr wenigen, aber dafür mit einer umso stärker herausragenden Arbeit: Ein riesiger Kronleuchter von Heiko Maier-Jantzen,  der sich nicht nur durch Größe und Leuchtkraft abhebt, sondern besonders durch sein Material. Dieser ca. 2,30 m hohe Kronleuchter ist nicht etwa aus gewöhnlichem Kristallglas! Im Seminar „experimentelles Gestalten“ unter der Leitung von Prof. Kiefer steckte der Student mit Unterstützung seiner Kommilitonen1028 transparente Kleiderbügel zusammen, bis dieses beeindruckende Lichtobjekt zu tage trat. Der glückliche Macher dieses Werkes zwischen Kunst und Design fand schon während der Arbeit Sponsoren, um sie fertig zu stellen. Seit Ende des Sommersemesters 2011 ist diese ganz besondere Lampe immer wieder unterwegs, zum Beispiel auf der Möbelmesse in Köln. Ungeachtet der Tatsache, dass man für die Verlagerung in einen LKW ungefähr zwei Tage benötigt. Obwohl diese Arbeit für helles Licht sorgt, stellt sie die anderen filigranen Modelle der Innenarchitekturstudenten in den Schatten. Organische Formen, die an Windspuren in der Wüste erinnern, stellen sich als Gebäudeentwürfe heraus, und winzige weiße Menschenfiguren befinden sich ganz allein in den großen Weiten von kleinteiligen und verästelten Miniaturgebäuden. In das Nebengebäude am Mediencampus verfrachtet, wäre das nicht mehr nur ein einfacher Modellentwurf, sondern könnte Bühne und Schauplatz für einen fantasievollen Stopmotion-Film werden. Aber da kommen wir noch hin.

Mehr Mode gibt es übrigens die andere lange Treppe hinunter, nämlich die ohne Post-Its (gegenüber) und stattdessen voller großer Farbfotoausdrucke aus den Kursen und Projekten von Prof. Bertrams an den Wänden. Folgt man dieser Treppe bis ganz nach unten in den Keller, befindet man sich in einem langen dunklen Gang und hat sich keinesfalls verlaufen. An beiden Seiten des Ganges entlang hängen unzählige Kleinformatfotos aus dem ersten und zweiten Semester. Die Bilder sind mal inszeniert, mal dokumentarisch, mal atmosphärisch oder verrückt, verspielt, und auch mal kritisch, bunt, s/w, grafisch und experimenierfreudig mit Lichtspielen oder Wasserspritzern. Die Arbeiten sind nur selten einzeln, in der Regel sieht der Betrachter Serien bestehend aus jeweils 3 Bildern. Das thematische Spektrum umfasst neben selbst gewählten freien Themen so zum Beispiel „Frauen im Wandel der Zeit“ auch vorgegebene Themen wie Bewegung, Produkt in neuem Kontext, u. a. Interessant sind die verschiedenen Herangehensweisen, denn jeder Student sieht die Welt anders und tut das eben auch durch die Kameralinse. Betrachtet man die Ergebnisse, scheint das Thema Reportage den allermeisten besonders zugesagt zu haben. Menschen im Bus, und Kinder eingefangen mitten im Geschehen. Eine andere Reportageserie zeigt uns hautnah den grausamen Schlachtalltag, in dem tagtäglich abertausende Schweine ihr qualvolles Ende finden. Ins Zentrum gerückt ist hier nicht der Mensch an der Arbeit, sondern das blutende Schwein, sowohl lebend als auch tot. Betrachterposition abgebildet. Kurz zuvor in Betrachterposition zu einem Artgenossen, als auch kurz danach. Diese Augenhöhe lässt manchen zumindest kurzweilig über sein Mittagessen nachdenken. Eine weitere Reportageserie ist zugleich stockdunkel als auch unglaublich farbenfroh. Denn wir können durch diese Bilder teilhaben an der Aktion „Wiesbaden knäult“ bei der Wiesbadener Strick- und Häkelliesen nach Berliner Vorbild Teile der Stadt in Wolle hüllten.
Irgendwann links rein im Gang gerät man mitten ins Geschehen – ins Fotostudio. Hier kann man sich, umgeben von der Kulisse der voll aufgebauten Technik, von studentischen Bereitschaftsfotografen aus Prof. Bertrams Mannschaft ablichten lassen. Direkt auf den Bildschirm übertragen sieht man sogleich das Ergebnis. Wir Netzreporter haben das direkt mal getestet!
(Foto folgt)

Findet man vom Keller wieder heraus ans Tageslicht kann man noch einen letzten Abstecher ins Nebengebäude unternehmen. Vorausgesetzt man weiß überhaupt, dass dort die CAD-Studios, Film und Animation ansässig sind. Denn leider weist kein Schild dorthin, kein Programm unterrichtet darüber und wahrscheinlich ist dort deshalb so wenig los heute. Aber sitzt man erst einmal drin, merkt man, dass das vielleicht gar nicht so schlimm ist. Denn von den 2D- und 3D-Animationsfilmen werden fast ausschließlich sehr alte gezeigt, z.B. von 1995, die auch in ihrer Qualität nicht sonderlich überzeugen. Wir Studenten wissen alle, dass die Zeitnot gerade bei dieser komplexen Technik der Hauptgrund ist in der Ausführung, Abstriche machen zu müssen. Aber eines haut einen dann doch noch vom Hocker, vorausgesetzt man kennt das Video immernoch nicht: „Mr. Schwartz, Mr. Hazen & Mr. Horlocker“ von Stefan Müller. Immerhin war der Film 2005 schon auf dem 1. Platz des Exground Filmfestes in Wiesbaden. Die Leitung der gezeigten Arbeiten lag in der Hand von Prof. Schubert. Es muss doch mehr neue lustige, spannende und zeigenswerte Arbeiten geben?

Als ich dort ankomme, ist der Raum leider schon zu. Aber eine Liste der Arbeiten verrät mir dann doch, welche Filme aus den Filmprojekten unter der Leitung von Prof. Klein, vorgeführt wurden. So zum Beispiel „Fischlöwen“ von Gerald Abram, Nora Kerscher, Valentina Faber. 14 Minuten geht dieser Film und ist im letzten Semester entstanden. Und der stilistisch, technisch und dramaturgisch umwerfende Film „Elefanten im Kaninchenbau“ (20 min) von Anil Cakau, Claudio Como, Michael Mladek war wohl auch zu sehen! Ich würde ihn zwar jetzt gern beschreiben, aber dann würde ich zuviel vorweg nehmen. Diesen Kurzfilm sollte man auf sich wirken lassen, begeistert sein und dann den Titel verstehen. Zum Nachsehen auf Vimeo hier noch die 3 weiteren auf der Liste: „Blut“ (8 min) von Annika Beer, Viktor Cenau; „Spieglein, Spieglein“ (16 min) von Alessia Mandanici, Felix Zimmermann; „Wollust“ (4 min) von  Michael Zellmer und Timm Wagenknecht.

Diese Ausstellung ist wirklich die kürzeste, die es gibt: von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Ich hoffe, ich konnte für alle, die das nicht mehr geschafft haben, einen gewissen Einblick geben und die, die da wollen, können bestimmt jederzeit mal vorbeischaun oder dann beim nächsten Mal hereinschnein, wenn es heißt „Access All Areas“ und die Designtage offiziell Unter den Eichen wieder eröffnet werden!

Bis dahin viel Erfolg und bleibt mir alle schön kreativ!

 

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Design gehört in die Geschäftsleitung

„DESIGN GEHÖRT IN DIE GESCHÄFTSLEITUNG – KREATIVE IN DIE VERANTWORTUNG“

Das fordert Jury Chairman Prof. Hartmut Esslinger im Vorab-Interview zum ADC Festival 2012, das vom 9. – 13. Mai in Frankfurt am Main stattfindet.
Auch diesmal werden die hFMA Netzreporter wieder live dabei sein, wenn die größte Kreativschau der Welt ihre Tore öffnet. Um euch einzustimmen, hat Netzreporterin Gloria Kison ein Exklusivinterview mit Hartmut Esslinger geführt. Als Gründer und langjähriger Leiter von Frog Design lenkt er den internationalen Blick auf das Kreativschaffen im deutschsprachigen Raum. Wir wollten wissen, was ein kreativer Weltenbürger wie er als ADC Jurypräsident vom Festival erwartet.
Freundlich, aber bestimmt werde er sagen, was er denkt! Esslinger wird konkret und fordert die Kreativen auf, endlich mehr Verantwortung zu übernehmen. Kreative in die Geschäftsleitung. Weg mit ängstlichen Innovationsverhinderern in Unternehmen…
Wir Netzreporter sind gespannt und werden hautnah berichten.

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5 Boxen

Mit dem Blick durch die Brille des sachlichen Rationalismus betrachtet Netzreporterin Jessica Nickel die fünf Boxen, um die sich aus Studentensicht (fast) alles drehte: Um die Selbstdarstellungen der Hochschule Darmstadt, Hochschule für Gestaltung Offenbach, Hochschule RheinMain und der Kunsthochschule Kassel. Und natürlich die Box der Boxen: das «Sendestudio» der hFMA-Netzreporter.

Alle Fotos von Netzreporterin Jessica Nickel.

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Nägel für die Stars von morgen

Gesucht und gefunden – der ADC zeichnete die kreativsten Studenten im Nachwuchswettbewerb 2011 aus. Im Offenbacher Hafen2 ließen sich die Gewinner dann erst einmal feiern. Netzreporter Lukas Gehner hat sich unter die glücklichsten Künstler des Abends gemischt.

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ADC AWARD SHOW + ADC PARTY

Es war eine arbeitsreiche Festivalswoche. Auch von meiner Seite ein großes Lob an das engagierte Netzreporter-Team. Und so ich die Sache richtig überblicke, wird der eine oder andere Netzreporternachzüglerbeitrag in den nächsten Tagen noch das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Zum Vergrößern Bilder bitte anklicken.

Bildreportage von Netzreporter Andreas Baier.

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Der Junior ADC: Eine neue Plattform für junge Talente

„Schmeiß‘ diese Karte weg und du schmeißt deine Zukunft weg.“ Diese Message verkündeten Visitenkarten, die wir am Wochenende auf dem ganzen ADC-Gelände gefunden haben.
Große Worte von Peer Wierzbitzki und Christian Urbanski. Netzreporterin Gloria Kison hat die beiden Wiesbadener Kommunikationsdesign-Studenten zusammen mit ihrem Supervisor Dr. Stephan Vogel, ADC Vorstandsmitglied für Forschung und Bildung, vor die Kamera bekommen. Sie fordern einen neuen Junior ADC, der in Form einer Online-Plattform für neue Talente und deren Förderer sein soll.

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Dietmar Hennekas Lehrstunde Teil II- Warum es ohne Selbstvermarktung nicht geht

Was ist die Grundlage, um ein erfolgreicher Fotograf zu werden? Dietmar Henneka, Fotograf und ADC-Juror, hat es Netzreporterin Tanja Praschak verraten.

Weitere Netzreporter im Team: Miguel Graetzer an der Kamera und Svenja Trautmann in der Redaktion.

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Mit Kondomkleid durch das ADC-Festival

Sicherlich ist sie denjenigen, die auch auf dem ADC-Festival waren, auch aufgefallen: Karolina Zgodzinski. Die Studentin lief nämlich in einem Kleid voller Kondome herum. Was es damit aufsicht hatte, fragte Netzreporterin Gloria Kison.

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Das Experiment: Portraitfotograf Daniel Stier in Aktion

Auch Fotograf Daniel Stier ließ sich das ADC-Festival nicht entgehen. Netzreporterin Svenja Trautmann hat mit ihm gesprochen und sich zeigen lassen, worauf es bei einem Portrait ankommt.

Weitere Netzreporter im Team: Linda Krampe an der Kamera und Tanja Praschak in der Redaktion.

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Saatchi & Saatchi schmeißen ’ne Party!

Saatchi & SaatchiTurntablewerberPictorion Das WerkLofttonstudiosAS & S Radio machen Party im Nusoul. Netzreporterin Gloria Kison ist dabei und sammelte Stimmen von der Party.

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Wie hältst Du’s mit der Wahrheit, Werbung?

Der Dokumentarfilmer Prof. Günther Klein über seine Eindrücke beim ADC-Grand Prix:

Der Unterschied zwischen Designern und Werbetreibenden liegt darin, dass Design in die Tiefe geht und Werbung notwendigerweise an der Oberfläche bleibt. So erklärt mir Michael Eibes, Sprecher des DDC-Vorstand, kurz und bündig den Unterschied zwischen den zwei Berufsgruppen.

So ganz geklärt sind die Verhältnisse in dieser Branche für mich als Außenstehenden ohnehin nicht: Ist so ein Werbemensch nun bloß ein schnöder Verkäufer oder ein genialer Künstler? Ein begnadeter Gestalter oder ein raffinierter Taschenspieler, dessen einziges Ziel es ist, möglichst große Produktmengen an den Mann zu bringen? Was unterscheidet all diese Vermarkter voneinander, dessen gemeinsame Aufgabe doch die Erhöhung der Verkaufsquote ist? Sicherheitshalber spricht die Branche selbst von Kreativen, wenn sie nach Selbstdefinitionen sucht.

Der Werbung haftete von jeher der Ruch des Halbseidenen an, auch wenn die Werbebranche selbst gesellschaftlich betrachtet immer noch von einem Image zehrt, das Modernität, Dynamik und Erfolg verspricht. Kreative Werbeleute sitzen in den schicksten Büros, fahren die stylischsten Autos, tragen die angesagtesten Brillen. Schaut man auf die Werbung selbst, so erinnert manches da eher an das Geschrei traditioneller Marktplatz-Krämer, die mit vielen schrillen Worten ihre zweifelhaften Waren einem zögernden Publikum anzudrehen versuchen. Der griechische Philosoph Platon reservierte vor über 2000 Jahren in seiner Utopie einer idealen Gesellschaft, seiner sogenannten Politeia, den Verkaufsplatz auf dem Markt den völlig Unbegabten, also denen, die im Gegensatz zu Handwerkern und Denkern unfähig seien, irgendetwas zu produzieren. Heute werden bei den Zuschauern des Privatfernsehens die aufwendig und teuer hergestellten Werbeunterbrechungen auch gerne für den Toilettengang genutzt, weil ansonsten eher als störend empfunden. Kunden des zeitversetzten Fernsehens sehnen auf ihrer Menütastatur längst die ‚Überspringfunktion‘ herbei. Werbung erscheint nicht nur Platon, sondern auch den meisten modernen Menschen eher als überflüssig, ja nicht selten als lästig.

Als ich Mitte der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts als sehr junger Dokumentarfilmer für das ZDF die Reisebilder aus der DDR drehte, wurde mir bewusst, was Werbung so alles anrichten kann. Als Mitbringsel hatte ich stets ein paar attraktive West-Waren im Gepäck, und zunächst wurden auch die Schokoriegel mit der Aufschrift Mars begierig konsumiert. Aber die Begeisterung wich, trotz des unbestritten guten Geschmacks. Ich fragte nach. Nun, antwortete traurig mein Ost-Kameraassistent, der von der DEFA beigestellt war, gewiss, der Schokoriegel schmecke schon sehr gut, aber der Effekt habe sich überhaupt nicht eingestellt. Was für ein Effekt denn?

Nun, im Westfernsehen heiße es doch: »Mars macht mobil bei Arbeit, Sport und Spiel« – er aber habe nicht die geringste Mobilitätssteigerung verspürt, selbst nach dem Verzehr von sieben Riegeln auf einmal!

Später habe ich dann in der Noch-DDR immer wieder Diskussionen darüber geführt, warum etwa Meister Propper die stumpfen Fliesen der VEB Keramik eben nicht so sauber putzt, dass man sich drin spiegeln kann, und dass Dash nicht immer so weiß wäscht, dass es weißer nicht geht, und wie die Unterscheidung zwischen sauber und rein zu definieren sei, auf der die Waschfrau Clementine im West-Fernsehen dauernd herumreite. Ich tat das alles ab mit der Bemerkung, Werbung sei eben eine institutionalisierte Lüge, die die West-Wirtschaft einfach brauche. Und daran glauben, ja daran glauben würde bei uns im Westen sowieso niemand. Der nachdenklichen Frage meines Kameraassistenten, warum denn überhaupt etwas gesagt werden müsse, wenn es doch ohnehin keiner glaube, entzog ich mich durch schnelle Flucht ins Berufliche. Aber im Kern, so dachte ich mir, liege da wohl der Hund begraben. Eben die Gretchen-Frage: Wie hältst Du’s mit der Wahrheit, Werbung?

Vorletzte Woche erinnerte ich mich wieder daran. Zwei meiner Film-Studenten baten mich, Tipps zu geben, wie denn der Schulterschluss zwischen echten Filmemachern und Werbefilmern herzustellen sei. Die beiden arbeiten an einem Konzept für den ADC-Nachwuchs und wollen die Kreativarbeit der jungen Werbenden auf eine breitere Basis stellen. Weg vom Schmuddel-Image der kommerziellen Abhängigkeit hin zu freierer Kreativität. So wie auf den Filmfestivals!

Ich würde den beiden ja so gerne helfen, aber leicht ist der Graben sicher nicht zu überwinden. Ich erinnere, was mir der jetzt 80-jährige Oskar-Preisträger, Schauspieler und Regisseur Maximilian Schell sagte, als ich einmal bei Dreharbeiten meinte, sein wunderschönes Altersgesicht sei doch der ideale Werbeträger: Er habe trotz vieler Angebote niemals Werbung gemacht, weil er sich selbst gehöre und kein Verkaufsartikel sei. Basta. Ähnlich sagte es mir der Regisseur Werner Herzog, der immer wieder mit seinen ambitionierten Werken die dornigen Wege der Filmfinanzierung beschreitet und dabei der Versuchung des schnellen Werbegeldes aber nicht erliegt. Herzog hebt die Hände zum Himmel: Gott beschütze ihn davor, dass seine Inhalte in irgendeine Abhängigkeit vom Kommerz geraten mögen.

Dass heute zunehmend Moderatoren, Talkmaster und sogar Journalisten dem Ruf des schnellen Geldes folgen und sich deswegen vermehrt der Werbung andienen, tut dem Grundproblem grundsätzlich keinen Abbruch: Gesellschaftlich wichtige Anliegen und kommerzielle Interessen lassen sich kaum solide verehelichen. Es handelt sich vielleicht sogar um zwei getrennte Kommunikationswelten, die nur zufällig das gleiche Produktionsmittel benutzen, die Kamera. Und die sich nur aus diesem Grunde gelegentlich verwechseln.

Wie ungelenk der Paarungsversuch von Wahrhaftigkeit und quotenstarker Vermarktbarkeit ausfällt, zeigt der diesjährige ADC-Grand Prix-Gewinner: Es geht da um die etwas absonderliche Idee, die Publikationen im World-Wide-Web unter eine gewisse Zensur zu stellen, insofern, als dass die Druckbarkeit bestimmter PDF-Dateien gezielt verhindert werden soll. Als WWF-Datei gespeicherte Informationen werden elektronisch so aufbereitet, dass der User nicht mehr in der Lage ist, sie auszudrucken, sie also nicht schwarz auf weiß besitzen kann, um sie getrost nach Hause zu tragen, wie es sich einmal Dichtergenie Goethe für jeden wertvollen Gedanken gewünscht hat.

Solche Bevormundung des Internet-Nutzers findet hier und da bereits statt und ist auch manchmal verständlich, etwa wenn Autoren den Computerausdruck ihrer Texte verhindern, weil die Bücher, aus denen diese Texte stammen, gekauft werden sollen. Jetzt aber passiert mit der Einführung der WWF-Software etwas gänzlich Neues: Die Bevormundung des Internet-Nutzers kommt jetzt im modischen Kleidchen der Weltrettung daher. Wenn weniger ausgedruckt werde, werde auch weniger Papier verbraucht. Und wenn weniger Papier verbraucht werde, müssten nicht so viele Bäume sterben. Ergo verhindere WWF den Niedergang tropischer Regenwälder – so assoziieren die Bilder des dramatisch gestalteten Werbetrailers. Für so viel Welt- und Menschenliebe gibt‘s dann schnell mal einen ADC-Grand Prix.

Einmal davon abgesehen, dass einem ernsthaften Dokumentarfilmer ein solcher Film um die Ohren gehauen würde, weil die uralten Teakholzbäume, die man da unter dem Geknatter schwerer Motorsägen im brasilianischen Regenwald fallen sieht, mit Sicherheit niemals der Papierherstellung dienen, haftet der inhaltlichen Durchdringung der Materie durchgängig der Makel einer Falschaussage an. Jedes Kind könnte es wissen, wenn es auf sein als holzfrei ausgewiesenes Schulheft blickt, dass die Ermordung des Regenwalds keineswegs von der Papierindustrie betrieben wird. Wenn in Brasilien Regenwälder verschwinden, dann vielleicht in Folge der ausufernden Edelmöbel-Herstellung, im Wesentlichen aber als Ergebnis illegaler Brandrodungen, durch die riesige Waldflächen in Ackerland verwandelt werden. Der Klimawandel tut außerdem sein Teil. Mit Papierherstellung hat das alles aber nichts zu tun.

Seitdem der Regensburger Theologe Christian Jacob Schäffer bei der Beobachtung von Wespennestern um 1760 auf die Idee kam , Papier aus zerriebenen Holzfasern herzustellen, ernährt sich die Papierindustrie, soweit sie Holz nutzt, von den massenhaft nachwachsenden Weichhölzern und billigen Holzabfällen. Außerdem funktioniert das Recycling von Papierabfällen heute technisch recht gut. Besonders in den skandinavischen Ländern wird ganz gezielt dieser ökologische Rohstoff angebaut und geerntet, so ähnlich wie Tomaten, Kartoffeln oder Weizen auf den Äckern dieser Welt. Im waldreichen Deutschland fällt durch regelmäßige Windbrüche jede Menge Abfallholz an, das nur noch für die Papierherstellung taugt. Was im Übrigen noch nicht mal an der glücklichen Tatsache rüttelt, dass es in Deutschland heutzutage mehr Bäume gibt, als je zuvor in der Geschichte dieses Landes.

All das könnte man wissen. Und man sollte es auch wissen. Wenn man einen Grand Prix für eine Aktion auslobt, die sichtbar um Inhalte bemüht ist und die den Ehrgeiz reklamiert, nicht bloß dem Schönen Schein zu dienen. Irgendwie kommt da doch das Wort von Herrn Eibes wieder in den Sinn, dass Werbung hauptsächlich etwas mit Oberfläche zu tun habe. Diese Grand Prix-Entscheidung macht das empfindlich sichtbar.

Wenn sich Werbung wirklich für Inhalte interessieren will, woran diese Grand-Prix-Entscheidung gelinde zweifeln lässt, dann müssen sich auch Werbestrategen dem schwierigen Geschäft der inhaltlichen Recherche stellen: Genauigkeit und sorgfältige Durchdringung des Stoffs, den man bearbeitet, statt effekthaschender Flunkerei.

Dass derlei Nachhaltigkeit aber nur zögerlich an die Werbetreibenden herangeht, zeigte gestern Abend noch etwas anderes: Riesiger Beifall und ein viele Tausend Watt teures Lichtgeflute aus ganzen Bataillonen von Scheinwerfern anlässlich der Nagel-Vergabe – ausgerechnet für einen Beitrag zum Thema Stromsparen. Und hat eigentlich einmal einer der Juroren nachgerechnet, wie viel Papier und Pappbecher der ADC während der Vorbereitung und Durchführung seines Kongresses verbraucht hat…?

Foto von Netzreporter Andreas Baier.

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Eine Idee und 140 Zeichen

Auf dem ADC-Festival werden Preise vergeben. So viel ist klar. Gold, Silber, Bronze – wie bei der Olympiade. Dabei sein ist alles – Ob unter den Kreativen der olympische Gedanke auch zu finden ist? Im Gespräch mit Vorjahres-Sieger Florian Meimberg, bin ich der Sache auf den Grund gegangen.

Mit den Tiny Tales auf Twitter wurde Florian 2010 mehrfach ausgezeichnet. Das Prinzip dieser Mini-Geschichten ist simpel: Eine Idee und 140 Zeichen – mehr braucht er nicht. Die Inspiration nimmt Florian von überall her: aus dem Alltag oder aus seiner Familie. An jeder Ecke wartet die nächste Geschichte. Deshalb trägt er auch immer ein kleines Notizheft mit sich herum, um keinen Gedanken zu verlieren. Etwa 200 Tiny Tales sind so bisher entstanden.

Mit seiner Idee gewann Florian 2010 zweimal Bronze und eine Auszeichnung – zu Gold reichte es nicht. Ob man sich da nicht ärgert, will ich wissen. Klar hab‘ ich gedacht: Mist, ich hab‘ kein Gold gewonnen, sagt er und lacht, aber am Ende freut man sich natürlich doch. Für ihn sei das Besondere an den Tiny Tales, dass er sie nicht um des Sieges willen geschrieben habe. Das war eine Sache, die ich nur für mich gemacht hab‘, weil es Spaß gemacht hat. Dann erzählt er mir von den anhaltenden Diskussionen über so genannte Gold-Ideen, also Arbeiten, die nur entwickelt würden, um auf einer Award-Show ausgestellt und prämiert zu werden. Verteufeln möchte er diese Vorgehensweise aber nicht: Ich sehe Kreativpreise auch als Showcases und Spielplätze, um Ideen aufzusaugen. Und Ideen, die vielleicht nicht das Licht der Welt erblickt haben, weil sie kein Teil einer großen Kampagne waren, zeigen trotzdem, wie geil Werbung sein kann.

Auch die Tiny Tales hätten ihm schließlich mehr gebracht, als nur Spaß: Beim ADC werden ja auch Self-Promotion-Kampagnen ausgezeichnet. Und als ich gemerkt habe, die Tiny Tales werden groß, die Fachpresse berichtet und die Follower prasseln nur so rein, lag die Einreichung nahe, um auch meine Arbeit als Regisseur zu promoten. Den olympischen Gedanken haben die Kreativen des ADC also nicht vollends verinnerlicht.

Zum Schluss verrät mir Florian noch ein Geheimnis: Im Herbst gibt’s die Tiny Tales auch als Buch. 400 mal 140 Zeichen, gebündelt und gebunden. Vielleicht ist dann etwas Gold-würdiges dabei. Meine Daumen sind gedrückt.

Das Foto machte Netzreporterin Jessica Nickel.

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Die Suche nach dem goldenen Nagel

Jeder will den goldenen Nagel. Doch wo wird er eigentlich aufbewahrt? Alles Top-Secret. Netzreporterin Luana Carina Knipfer hat sich auf die Suche gemacht.

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Dietmar Hennekas Lehrstunde: Warum Vorbilder so wichtig sind

Was ist die Grundlage, um ein erfolgreicher Fotograf zu werden? Dietmar Henneka, Fotograf und ADC-Juror, hat es Netzreporterin Tanja Praschak verraten.

An der Kamera war Netzreporter Miguel Graetzer dabei, in der Redaktion Svenja Trautmann.

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Preview: Das Experiment – Portraitfotograf Daniel Stier in Aktion

Lieber lächeln oder doch besser ernst schauen? Netzreporterin Svenja Trautmann ist der Frage auf den Grund gegangen und hat sich vom renommierten Portraitfotograf Daniel Stier ablichten lassen. Das Ergebnis folgt sogleich!

Foto: Screenshot

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Im Fokus: Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth

Von Petra Roth zu lernen, heißt, seine Persönlichkeit im Lichte der Öffentlichkeit abwechslungsreich, aber immer vorteilhaft zu positionieren. Eine Bildstrecke, die zeigt, daß die Frankfurter Oberbürgermeisterin in jeder Situation eine gute mediale Figur abgibt.

Fotos von Netzreporter Andreas Baier

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Rolf Scheider: «Ich hasse normal»

So schnell kann’s gehen: War Rolf Scheider den Redakteuren im Getummel der ADC-Eröffnungs-Party im NuSoul noch entwischt, so ging er ihnen am Samstag nach der Pressekonferenz überraschend ins Netz.

Was ihn denn nach Frankfurt ziehe, fragte Netzreporterin Sandra Müller. Wir erfuhren: Rolf Scheider ist nicht nur ehemaliger Jury-Kumpane in Heidi Klums Model-Such-Show, sondern zählt stolze 35 Jahre Erfahrung in der Kreativ-Branche. Regelmäßig reist der passionierte Werber deshalb vom ADC-Festival nach Cannes und wieder zurück, um neue Leute kennen zu lernen und über immer neue Kreationen zu staunen. Spezialist mochte er sich selbst aber nicht nennen, da er ja immer neu dazulernen könne. Zitat: Nur das macht das Leben lebenswert.

Ein Normalmensch also. Schön, dass wir so einen in mitten der Hochleistungssportler, wie Rolf Scheider die Kreativen des ADC nennt, auch noch treffen konnten. Sandra hakte nach: Und nach dem Glamour der Preisverleihung geht’s zurück ins normale Leben? Die überraschende Antwort: Ich habe kein normales Leben. Ich hasse normal! Schade, doch kein Normalmensch. Aber was ist auch schon normal. Sympathiepunkte sammelte Rolf Scheider beim Spontaninterview allemal.

Nach der Party am Abend ging es für ihn jedenfalls gleich wieder nach Paris und Berlin. Oder aus logistischen Gründen vielleicht anders herum? Das bleibt wohl sein Geheimnis.

Wir entließen ihn dann auch wieder in die Freiheit, aber nicht ohne das obligatorische Mädchen-trifft-Promi-Tamtam: Bitte lächeln! Ein Foto zur Erinnerung und einen echten Rolfe auf die Stofftasche. Vielen Dank und auf Wiedersehen!

Die Fotos machten die Netzreporter Marianne Hilschmann und Ester Krevskaja.

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Jurorenkampf – Dietmar Henneka über Fairness und Missgunst

Ist es nicht unfair, wenn man als Juror auch eigene Arbeiten einreichen darf? Fotograf Dietmar Henneka verrät Netzreporterin Tanja Praschak Geheimnisse über die ADC-Jury.

Weitere Netzreporter im Team: Miguel Graetzer an der Kamera und Svenja Trautmann in der Redaktion.

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Preview: Hennekas Lehrstunde – Über Vorbilder und Selbstvermarktung

Fotograf Dietmar Henneka ist schon seit etlichen Jahren im Geschäft. Er weiß genau, worauf es ankommt. Seine Tipps für Neulinge…

…coming soon!

Foto von Netzreporter Andreas Baier.

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